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Wärmeverbund Bellach

Grösste Holzheizzentrale des Kantons Solothurn

Im Februar 2012 hat AEK die grösste Holzheizzentrale des Kantons Solothurn in Betrieb genommen. Über diesen Wärmeverbund werden seither Teile der Wohnsiedlung "Grederhöfe" und die Industriekunden Agathon, Almeta, Fraisa und MFK sowie eine Halle der Carrosserie Hess mit umweltfreundlicher Energie versorgt.

Die grösste mit Spezialanforderungen

Der Wärmeverbund Bellach liefert rund 50 Prozent der produzierten Energie an die Industriebetriebe. Die industriellen Energiebezüger wurden von Anfang an in die Planung involviert, denn sie haben spezielle bzw. andere Anforderungen an Temperaturstabilität und Versorgungssicherheit als die Privatkunden. Dank neuster Technologie konnten alle Spezialanforderungen erfüllt werden und der Betrieb läuft reibungslos.

800'000 Liter Heizöl ersetzt

In der neuen Holzheizzentrale werden über 85 Prozent der Energie mit zwei Holzkesseln erzeugt. Jährlich können so rund 800‘000 Liter Heizöl durch Holzschnitzel ersetzt werden. Dadurch wird der CO2-Ausstoss um 2‘120 Tonnen pro Jahr reduziert. Dieser CO2-Ausstoss würde beispielsweise generiert, wenn sich alle Einwohner von Bellach mit dem Zug auf eine Erdumrundung machten, was in etwa 141 Millionen gefahrenen Kilometern entspricht.

Lokales Gewerbe und Forst profitieren

AEK investierte in den neuen Wärmeverbund Bellach rund 5,5 Millionen Franken. Die Holzschnitzel – im Endausbau jährlich rund 10‘000 Schüttraummeter – kann exklusiv der Forstbetrieb Leberberg liefern. Auch das lokale Gewerbe profitiert: Planung, Bau und Finanzierung der Anlagen erfolgte durch AEK in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe. Dadurch sorgt der Wärmeverbund für lokale Wertschöpfung und sichert eine stabile und günstige Energieversorgung.