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Holzpellets erleben eine dynamische Marktentwicklung

(Solothurn, 6.01.2006) Der Pelletmarkt in der Schweiz wächst enorm schnell – viele sprechen von einem Marktboom. Einige überraschte die dynamischen Marktentwicklung, sie befürchten sogar einen Versorgungsengpass. Die Pelletnachfrage ist wirklich enorm gestiegen, Befürchtungen sind aber unbegründet. Die Versorgung der AEK Kunden ist dank sorgfältiger Planung gesichert. Die Lagerkapazitäten sowohl bei AEK wie auch bei ihren Wiederverkäufern wurden entsprechend aufgebaut.
 
Aufgrund unzähliger Medienberichte, ist die Öffentlichkeit für die Problematik rund um die fossilen Brennstoffe – Öl und Gas – sensibilisiert. Zusätzlich hat sich der Ölpreis seit 2002 bis heute quasi verdoppelt. Durch die Koppelung an das Erdöl ist der Gaspreis ebenso stark gestiegen. Eine Preissenkung ist nicht in Aussicht und eine geringere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein grosses Bedürfnis. Immer mehr Schweizer-Haushalte und KMUs setzen deshalb auf Heizen mit Pellets.

Trend geht weiter – Investitionen geplant
Die dynamische Marktentwicklung wird sich sicher fortsetzen. AEK rechnet mit einer steigenden Nachfrage von jährlich 20 bis 30 Prozent und wird deshalb in die Produktion von Pellets investieren. Mit dem geplanten HVZ in Luterbach wird angestrebt, das Produktionsvolumen von 30'000 Tonnen auf insgesamt 120'000 Tonnen zu erhöhen.
 
Rohstoff längerfristig gesichert
Längerfristig ist für den Rohstoff Holz kein Engpass zu befürchten. In den Schweizer Wäldern fällt wesentlich mehr Restholz an, als bisher genutzt wird. Der jährliche Holzzuwachs beträgt rund 10 Millionen Kubikmeter. Davon werden in Zukunft zirka 3 Millionen Kubikmeter industriell nutzbar sein.

Auch zukünftig günstiger als Öl
Während der Öl- und der Gaspreis seit 2002 ständig gestiegen sind, ist der Preis für Pellets stetig gefallen. Mit der dynamischen Marktentwicklung beginnt jetzt das Marktgesetz "Angebot und Nachfrage" zu spielen. Aufgrund der enormen Nachfrage, die auch mit der saisonalen Schwankung zusammenhängt sowie der gestiegenen Rohstoffpreise musste auch der Pelletpreis auf Januar 2006 um 6 Prozent erhöht werden. Mit weiteren moderaten Preisanpassungen ist zu rechnen. Mittelfristig werden Pellets aber immer 20 bis 30 Prozent günstiger sein, als Öl.  




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