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Pellets – eine saubere Lösung, die gefragt ist

(Solothurn/Balsthal, 17.02.2006) Die zweite AEK-Fachtagung zum Thema "Brennpunkt Holzenergie" stiess wieder auf grosses Interesse. Kein Wunder, nach wie vor ist die Problematik rund um die fossilen Brennstoffe ein Thema in den Medien und die Öffentlichkeit entsprechend sensibilisiert. Die Teilnehmenden – in erster Linie Architekten und Planer – nutzten die Gelegenheit und diskutierten mit Fachleuten über den zukunftsträchtigen CO2-neutralen Brennstoff Pellet. Die Besichtigung der AEK Pellet AG, die grösste Produktionsanlage in der Schweiz, war eines der Highlights.
 
Bereits im November 2005 lud AEK Pellet AG zu einem Tag der offenen Tür ein und organisierte zusätzlich eine Tagung für Fachleute. Das Interesse war enorm, über 1'000 Besucherinnen und Besucher besichtigten die Produktionsanlagen der AEK Pellet AG und für Fachtagung meldeten sich viel mehr Personen an, als erwartet. Einige mussten deshalb auf eine zweite Veranstaltung vertröstet werden. Diese fand am Freitag, 17. Februar 2006, im interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrum (ifa) in Balsthal, statt. Rund 80 Fachleute – vor allem Planer und Architekten – konnte Walter Wirth, Geschäftsführer der AEK Pellet AG, begrüssen.


Pellets – Markt und Trends
Der Pelletmarkt Schweiz wächst enorm schnell. Kein Wunder aufgrund unzähliger Medienberichte ist die Öffentlichkeit für die Problematik rund um die fossilen Brennstoffe – Öl und Gas – sensibilisiert. Zusätzlich hat sich der Ölpreis seit 2002 bis heute quasi verdoppelt. Durch die Koppelung an das Erdöl ist der Gaspreis ebenso stark gestiegen. Eine Preissenkung ist nicht in Aussicht und eine geringere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein grosses Bedürfnis. Immer mehr Schweizer-Haushalte und KMUs setzen deshalb auf Heizen mit Pellets.
"Die dynamische Marktentwicklung wird sich sicher fortsetzen. AEK rechnet mit einer steigenden Nachfrage von jährlich 20 bis 30 Prozent und wird deshalb in die Produktion von Pellets investieren. Mit dem geplanten HVZ (Holzverarbeitungszentrum ) in Luterbach, strebt AEK an, das Produktionsvolumen von 30'000 Tonnen auf insgesamt 120'000 Tonnen zu erhöhen", informierte Walter Wirth in seinem Referat.
 
Rohstoff Holz bisher schlecht genutzt
Längerfristig sei für den Rohstoff Holz kein Engpass zu befürchten. In Schweizer Wäldern falle wesentlich mehr Restholz an, als bisher genutzt werde. Der jährliche Holzzuwachs betrage rund 10 Millionen Kubikmeter. Davon würden in Zukunft zirka 3 Millionen Kubikmeter industriell nutzbar sein, entkräftete er allfällige Befürchtungen.
 
Technische Anwendungen im kleinen und grossen Leistungsbereich
Daniel Lehmann, genos energiebüro, und Peter Schaffner, Schmid AG, gingen bei ihren Referaten auf die technischen Aspekte ein. Sie erklärten die Funktionsweisen von Pelletkesselanlagen und stellten verschiedene Varianten der Pelletlagerung vor. Interessierte erhielten wertvolle Tipps, die bei der Planung von technischen Einrichtungen, bei Einfamilienhäusern bis hin zu Grossanlagen, zu berücksichtigen sind.

Grosse Einsparungen mit Contracting
Dr. René Burkhard, Verkaufsleiter AEK-Contracting, präsentierte Contracting-Projekte, bei denen Industriekunden ihre Energiekosten um rund 40 Prozent senken konnten. Er betonte, dass AEK ihr Engagement im Bereich Anlagen-Contracting weiter verstärken und ihre Marktstellung gezielt ausbauen werde. Dabei nütze sie auch die Synergiepotenziale mit der AEK Pellet AG.
Contracting bedeutet, dass die Anlage im Besitz der AEK,  bleibt. Sie finanziert nicht nur die notwendigen Investitionen, sondern ist auch für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Anlage zuständig. Der Kunde kauft schliesslich nur das Endprodukt, also Wärme oder Dampf. Der Abnehmer bezahlt einen festgelegten Mixpreis pro Kilowattstunde, der aus den Investitionen, Unterhaltskosten, Energiepreisen usw. errechnet wird. AEK bezeichnet die Dienstleistung als "Rundum-sorglos-Paket" für den Kunden. Für den Abnehmer bietet das Modell den Vorteil, dass er keine Vorfinanzierungen leisten muss sowie von einer gewissen Preisstabilität und Versorgungssicherheit profitiert.
 
Feinstaub – Pellet-Feuerungen sind eine saubere Lösung
In seinem Referat griff Dr. René Burkhard auch die Problematik Feinstaub auf: "Der Anteil Feinstaub aus Pelletfeuerungen ist vernachlässigbar klein. In der Schweiz werden pro Jahr rund 21 Mio. Kilogramm Feinstaub ausgestossen. Der Anteil aus Pellet-Feuerungen ist rund 300 Kilogramm pro Jahr und somit kleiner als 0.0015 Prozent. Zusätzlich bieten Pelletfeuerungen Vorteile wie beispielsweise CO2-Neutralität, lokale Wertschöpfung und Vorsorgungssicherheit."




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