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AEK mit Contracting und Pellets auf Erfolgskurs

Dank Einsatz von Pelletheizungen massive Reduktion des CO2-Ausstosses

Die Einwohnergemeinde Langendorf, die Eclatin AG in Lüsslingen, der neue Wohnpark auf dem Alpina-Areal in Burgdorf und ein Mehrfamilienhaus in Lengnau vertreten durch die Elite Treuhand Jauslin GmbH Solothurn setzen bei ihrer Energieversorgung künftig auf Pellets. Mit dem Einsatz von Pelletheizungen anstelle von Ölheizungen erreichen sie eine Reduktion ihres CO2-Austosses von insgesamt über 1'000 Tonnen im Jahr. Die Energiefachstelle Kanton Solothurn begrüsst den Entscheid zugunsten des Energieträgers Holz. Realisiert und betrieben werden die neuen Anlagen im Contracting mit AEK.

 

Unterschiedlicher könnten die Kundensegmente nicht sein: ein Industriebetrieb, eine Einwohnergemeinde, ein Wohnpark mit 12 Fabriklofts und ein Mehrfamilienhaus. Trotzdem, sie alle setzen auf ein AEK-Contracting mit Pellets. Kein Wunder, Pelletheizungen schneiden punkto Emissionen hervorragend ab: Pellets sind CO2-neutral und der Feinstaub-Ausstoss bewegt sich im Milligrammbereich. Dies ist mindestens hundert Mal weniger als bei Chemineefeuerungen. Er beträgt einen Bruchteil des jetzigen und auch zukünftig verschärften Grenzwertes der Luftreinhalteverordnung. "Alleine mit 13'000 Pelletanlagen in der Grössenordnung der vier vorgestellten Projekte, könnte in der Schweiz der CO2-Ausstoss so stark reduziert werden, dass das Kyoto-Protokoll erfüllt wäre. Zur Zeit gibt es in der Schweiz gesamthaft rund 1.45 Million installierte Heizungen", weiss Dr. René Burkhard, Verkaufsleiter Contracting bei AEK.

Der neue Nahwärmeverbund von Langendorf ist ein Vorzeigemodell
Bis anhin sorgte in Langendorf eine Ölheizung für Wärme in den vier Schulhäusern und zwei Turnhallen. Die Energielieferung erfolgte über eine Heizzentrale. Das Gemeindehaus verfügte zusätzlich über eine Gasheizung. Im Sommer 2007 werden die Gasheizung und der Ölkessel durch eine Pelletheizung ersetzt. Neu werden alle Gebäude über einen Nahwärmeverbund versorgt. Mit einer Leistung von 800 Kilowatt, die einen Wärmebedarf von 1020 MWh pro Jahr abdeckt, ist der Pelletkessel einer der grössten in der Schweiz. Das Besondere an der Anlage in Langendorf ist ein topmoderner Elektrofilter, welcher die Standards weit übertrifft und damit als Vorzeigemodell für andere Gemeinden dient.
Wegen der Diskussionen um die CO2-Emissionen stand die Wahl des CO2-neutralen Energieträgers Holz für den Gemeinderat schnell im Vordergrund. "Hätten wir die Investitionen für den Bau der Anlage selber aufbringen müssen, hätte der Entscheid möglicherweise anders gelautet. Dank dem Contracting mit der AEK entfallen für uns die hohen Investitionskosten. Wir tragen weder ein finanzielles noch ein betriebliches Risiko", begründen die Gemeindevertreter ihren Entscheid für ein AEK-Contracting.

Leiter Energiefachstelle Kanton Solothurn lobt Langendorf
Begrüsst wird der Umstieg Langendorfs auf eine Pelletheizung von Urs Stuber, dem Leiter der Energiefachstelle und der Wirtschaftsförderung Kanton Solothurn. Er bezeichnet den Entscheid des Gemeinderats zugunsten des Energieträgers Holz als weitsichtig und sowohl aus ökologischer als auch aus energie- und versorgungspolitischer Sicht höchst erfreulich. "Die Schweizer geben pro Jahr mehr als 25 Milliarden Franken für Energie aus. Davon fliesst der grösste Teil ins Ausland. Bei der Holzenergie bleibt das Geld im Land, in der Region und in der Gemeinde und schafft so Arbeitsplätze" sagt Stuber, der seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, das Projekt mache Schule und motiviere weitere Gemeinden zur Nachahmung.

Eclatin will ein ökologisches Zeichen setzen und weniger Abhängigkeit vom Ausland
Bei der Farb- und Lackfabrik Eclatin in Lüsslingen sind die Bauarbeiten voll im Gange. Der alte Ölkessel wird ausgebaut. Der Wärmebedarf von 1200 MWh pro Jahr wird neu durch einen Pelletkessel mit einer Leistung von 550 kW abgedeckt. Bei der Wärmeerzeugung wollte Eclatin unabhängiger vom Brennstoff Öl und damit vom Ausland werden. Ausserdem wollte die Firma ein ökologisches Zeichen setzen. Daher fiel ihre Wahl auf Pellets als erneuerbarer Brennstoff aus der Schweiz. Die Entscheidung zugunsten eines Anlagen-Contractings der AEK war nahe liegend. Eclatin ist bereits langjährige Kundin bei der AEK und bezieht seit kurzem auch Ökostrom aus der Region. Mit dem Contracting kümmert sich AEK um die ganze Energieversorgung der Fabrik. Die Investition der neuen Wärmeversorgung erfolgt durch die AEK, Eclatin kann dadurch ihre Mittel in die neue Produktionshalle investieren.

Kanton Bern unterstützt Projekte mit Pellets
Das Mehrfamilienhaus an der Beundenstrasse in Lengnau gehört einer Eigentümergemeinschaft von neun Parteien. Ihre Ölheizung erfüllt die Luftreinhalteverordnung nicht mehr, weshalb der Betrieb durch die Behörden untersagt wurde. Trotz einer Gasleitung, die direkt vor dem Haus durchgeht, wollten die Eigentümer unbedingt auf Biomasse umsteigen. Die Realisation der Pelletheizung ist aber erst im kommenden Sommer möglich. Der Kanton Bern unterstützt das Vorhaben nicht nur finanziell, er verlängerte auch die Betriebsbewilligung des alten Ölkessels bis zum nächsten Frühling. Dadurch ermöglichte er den Umstieg auf Pellets und die Installation des 200 kW Heizkessels.
Auf dem Gelände der ehemaligen Käse-Fabrik Alpina wird im nächsten Jahr ein Wohnpark mit 12 Fabriklofts realisiert. Dabei werden Wärme und Warmwasser ähnlich einem Nahwärmeverbund in die einzelnen Gebäudeteile eingespeist. Auch dieses Projekt wird vom Kanton Bern finanziell unterstützt. Der Kessel wird eine Leistung von 500 kW aufweisen, der Energieumsatz beträgt 1'000 MWh pro Jahr.
Realisiert und betrieben werden die Anlagen im Contracting mit AEK. So erübrigen sich gerade im Fall der Eigentümergemeinschaft Fragen wie: "Welche Partei muss wie viel investieren oder wer hat das nötige Know-how, um die bestehende Heizung neu zu konzipieren?"




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