(Biberist, 18. Mai 2004) Industriekanal der Emme für vier Wochen trocken gelegt.
Die Arbeiten an der Ferndampfleitung des Energieverbunds Solothurn Ost (Enso) schreiten zügig voran. In diesen Tagen wurde der Industriekanal der Emme für Pfählungsarbeiten trocken gelegt. "Hierbei kommt dem Schutz des fragilen Lebensraumes von Lebewesen und Pflanzen im Kanal höchste Beachtung zu", erklärt Kurt Studer vom Biberister Planungs- und Ingenieurunternehmen BSB + Partner. Bevor die Kanalzone trocken gelegt wurde, haben die Fischer aus den angrenzenden Fischereivereinen den Bereich ausgefischt. Der Kanal wird nach vier Wochen wieder geflutet. Projektleiter Beat Lorétan ist zuversichtlich, dass der Zeitplan für den Bau der ökologisch wichtigen Ferndampfleitung eingehalten werden kann. Sie wird die Papierfabrik M-real in Biberist mit Abwärme aus der Kebag AG in Zuchwil versorgen. Damit können nach Inbetriebnahme des Verbunds jährlich rund 50'000 Tonnen CO2 eingespart werden, was der Menge entspricht, die von 13'000 Personenwagen emittiert wird.
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