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AEK-Gruppe weiterhin erfolgreich
Solothurn, 6. April 2004 (aek) Die Solothurner AEK-Gruppe hat im letzten Jahr einen Umsatz von 191,2 Mio. Franken erzielt. Bei einem Aufwand von 185,2 Mio. Franken resultiert ein Gewinn von 5,1 Mio. Franken. Der Beitritt zur "Youtility"-Gruppe und der Einstieg in die Produktion von Holzpellets durch die neu gegründete Tochter AEK Pellet AG sind zwei Highlights im vergangenen Jahr. Einen Rückschlag verzeichnete hingegen die AEK-Tochter Arnold AG in Selzach mit einem Betriebsverlust. Die AEK-Gruppe beschäftigte am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 398 Mitarbeitende.

Die Solothurner AEK-Gruppe erzielte im abgelaufenen Jahr ein gutes Ergebnis. Die konsolidierte Gesamtleistung beträgt 191,2 Mio. Franken (Vorjahr: 185,5 Mio. Franken). Bei einem Betriebsaufwand von 185,2 Mio. (VJ 176,5) Franken erzielte die Gruppe einen Cashflow von 18,9 Mio. (2002: 16,8 Mio.) und weist einen nahezu gleich bleibenden Jahresgewinn von 5,1 Mio. (5,4 Mio.) Franken aus. Das Umsatzwachstum der Gruppe ist zur Hauptsache auf das Energiegeschäft zurückzuführen. Im abgelaufenen Jahr verkaufte die AEK Energie AG 1,355 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das bedeutet eine leichte Zunahme von 6,8 Mio. Kilowattstunden oder 0,5 Prozent. Mit der Übernahme des Stromverteilnetzes der Elektra Oensingen hat die AEK Energie AG im ersten vollen Betriebsjahr die Endkunden direkt beliefert und entsprechende Mehrumsätze erzielt. An die Umsatzzunahme beigetragen haben auch die leicht gestiegenen Erträge aus Dienstleistungen der AEK-Beteiligungsgesellschaften. Stromgeschäft stabil Das solide Fundament der AEK-Tätigkeit bleibt das Stromgeschäft. Trotz durchzogener Konjunkturlage verkaufte die AEK Energie AG mit 1,355 Mrd. Kilowattstunden wiederum ein halbes Prozent mehr Strom als im Vorjahr. Mit 663 Mio. (VJ 667) Kilowattstunden bilden die Grosskunden weiterhin die grösste Gruppe, gefolgt von den Vertriebspartnern mit 297,8 (VJ 327,6) Mio. kWh, den KMU mit 130,1 (VJ 108,3) Mio. kWh sowie den Privathaushalten und dem Gewerbe mit 231,8 (VJ 214,5) Mio. kWh. Bekanntlich stehen die industriellen Grosskunden der Region in einem äusserst harten Wettbewerb und müssen sich im internationalen Markt behaupten. Die Energiepreise stellen hierbei einen nicht zu unterschätzenden Faktor dar. Mit konkurrenzfähigen Strompreisen leistet die AEK Energie AG einen soliden Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Gleiches lässt sich über die KMU aussagen. Mit dem Kauf des Stromverteilnetzes der Elektra Oensingen sind 30 neue Industrie- und Dienstleistungsunternehmen als direkt bediente Kunden hinzugekommen und profitieren seitdem von einer breiten Palette von Produkten und Dienstleistungen der AEK. Die bevorstehende Öffnung des Strommarktes hat die AEK Energie AG zum Beitritt zur "Youtility AG" bewogen. Die Angebots-Plattform mit inzwischen mehr als 50 beteiligten Stromversorgungsunternehmen erlaubt es, künftige Stromprodukte unter der Markte "1to1 energy" effizient zu gestalten und konzertiert anzubieten. Bemerkenswert ist , dass auch die SWG Grenchen diesem Verbund beigetreten sind, womit sich der Schulterschluss namhafter Stromversorger am Jurasüdfuss verstärkt. Positiv entwickelt hat sich schliesslich auch das Förderprogramm für Wärmepumpen. Inzwischen wird jedes zweite neu gebaute Einfamilienhaus im Versorgungsgebiet mit einer WP-Heizung ausgerüstet. AEK Elektro AG bestätigt sich im Markt Die AEK Elektro AG bewegt sich in ihrem äusserst anspruchsvollen Markt weiterhin erfolgreich. Trotz angezogener Investitionsbremse bei Industrie und Gewerbe konnte die in Luterbach domizilierte AEK-Tochter im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz steigern und damit ihre vor zwei Jahren festgelegte Neuausrichtung erfolgreich fortgesetzt. Besonders eindrücklich ist die Stärkung der Marktposition als inzwischen nationale Anbieterin von Automatik-Lösungen im industriellen Massstab. Dazu zählen viel beachtete Aufträge für die Ausrüstung von Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA Thun, KVA Trimmis) und Aufgaben für die Papier- und Zellstoffindustrie (Borregaard, M-real, SCA Packaging, Papierfabrik Perlen). Ebenso erfolgreich gestaltet sich der Bereich Verfahrens-, Gebäude- und Fertigungstechnik, der von der Indumo AG gepflegt wird. Sie wurde unter anderem von so renommierten Kunden wie der Mibelle AG (Buchs AG), der Lonza AG (Visp) oder der Unique mit anspruchsvollen Automationslösungen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen betraut. Andrerseits gestaltete sich im abgelaufenen Jahr der Telematik-Markt recht schwierig. Die AEK Elektro AG fokussierte sich daher auf die Bereiche Sprachkommunikation, Schwachstrominstallation und Lichtruftechnik. Im Segment Lichtruftechnik für Heime und Spitäler konnten überregional interessante Aufträge ausgeführt werden. Insgesamt ist die AEK Elektro AG für die Zukunft optimistisch. AEK Pellet AG: Auftakt nach Mass Einen viel beachteten Einstieg in einen neuen, modernen und nachhaltigen Energieträger hat die im Mai 2003 gegründete AEK Pellet AG geschafft. Als Vorläuferin des geplanten Holzverarbeitungs-Zentrums Luterbach (HVZ) soll der jüngste Spross der AEK-Familie ein neues Wirkungsfeld eröffnen. Innert neun Monaten errichtete die AEK Pellet AG in Balsthal eine Produktionsanlage, die seit Jahresbeginn Holzpellets in hoher Qualität produziert. Geplant ist eine Produktion von 30'000 Tonnen Holzpellets pro Jahr. Die Absatzchancen stehen gut: Es ist den Verantwortlichen gelungen, die wichtigsten Handelsunternehmen als Pellet-Vertriebspartner zu gewinnen und grössere Lieferverträge abzuschliessen. Die AEK Pellet AG ist optimistisch, die budgetierten Produktions- und Verkaufsmengen zu erreichen. Arnold AG mit Problemen Die Arnold AG musste im vergangenen Jahr bei einem geringeren Umsatz einen Verlust hinnehmen. Die beabsichtigte Konsolidierung des in jüngerer Vergangenheit lebhaft gewachsenen Unternehmens ist wegen der Zurückhaltung der Kunden im Energie- und Telekommunikationsbereich zunächst ins Stocken geraten. Erschwerend kam hinzu, dass zur Auslastung des Personals teilweise Aufträge zu nicht kostendeckenden Preisen angenommen werden mussten. Die angespannte Auftragslage führte zur Verringerung des Personalbestandes und damit auch zu Entlassungen sowie zu einer neuen Führungsstruktur. Dies soll den Anbieter von Netzen für die Energie- und Telekommunikationsübertragung für die Zukunft fit machen. Erste Erfolge dieser Massnahmen stellten sich bereits in der zweiten Hälfte des abgelaufenen Jahres ein. Sie vermochten allerdings die Verluste aus dem 1. Semester 2003 nicht auszugleichen.
Für Rückfragen: Urs Böhlen, Direktor, AEK Energie AG Thomas Huber, Leiter Finanzen, AEK Energie AG

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