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AEK Energie AG erneut mit Umsatzwachstum
Solothurn, 15. April 2002 (aek) Die Solothurner AEK-Gruppe hat im letzten Jahr mit 176 Mio. Franken erneut ein Umsatzwachstum erzielt. Die konsolidierte Rechnung schliesst um rund 7 Mio. höher ab als im Vorjahr.

Die Solothurner AEK-Gruppe gedeiht weiterhin erfolgreich. Die konsolidierte Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 169 auf 176 Mio. Franken. Der Erfolg ist in erster Linie auf höhere Dienstleistungserträge der Tochtergesellschaften "AEK Elektro AG" (Luterbach) und "Arnold AG" (Selzach) zurückzuführen. Der Betriebsaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7 Mio. Franken auf 172 Mio. Franken erhöht, so dass ein gruppenweites, konsolidiertes Betriebsergebnis von 4 Mio. Franken resultiert. Die AEK-Gruppe beschäftigte am Ende des Geschäftsjahres 365 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sind 84 Personen mehr als im Vorjahr. Die Zunahme des Personalbestandes ist in erster Linie auf Übernahmen und Geschäftsausweitungen bei der Arnold AG und der AEK Elektro AG zurückzuführen.
Stromgeschäft stabil Das Stromgeschäft der AEK Energie AG ist mit einer Zunahme von 0,8 Prozent oder 9,3 Mio. Kilowattstunden auf total 1'201,1 Mio. Kilowattstunden stabil geblieben. Das Absatzplus wurde vorwiegend bei den Haushalt- und Gewerbekunden (+1,8%), den KMU-Kunden (+2,5%) und den Vertriebspartnern (+1,2%) erzielt. Rückläufig war der Stromkonsum bei den Grosskunden, die im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,4% weniger Elektrizität bezogen. Das widerspiegelt die konjunkturelle Lage unserer produzierenden Industrie und gewinnt für die AEK insofern an Bedeutung, als die Grosskunden am Gesamtverkauf von Strom mit immerhin 43,4 Prozent partizipieren. Der Anteil der Vertriebspartner betrug 2001 28,2 Prozent, jener der Haushalt- und Gewerbekunden 17,1 Prozent und der KMU 8,7 Prozent.
AEK Elektro AG bestätigt sich im Markt Die AEK Elektro AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 15,5 Mio. Franken (Vorjahr: 13 Mio. Franken) erzielt und ihre Neuausrichtung erfolgreich fortgesetzt. Die Bereiche Industrie- und Gebäudetechnik wurden vorangetrieben; insgesamt erwirtschaften sämtliche Profitcenter eine höhere Wertschöpfung. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass im Sektor Industrietechnik die ersten Grossprojekte erfolgreich realisiert wurden. Dazu zählt beispielsweise die komplette leittechnische Ausrüstung der vierten Ofenlinie der Kebag AG in Zuchwil. Um den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft erfolgreich zu beschreiten, hat sich die AEK Elektro AG intensiv der industriellen Automatisierung zugewandt, einem Segment mit überdurchschnittlichen Wachstumsprognosen. Eine im abgelaufenen Geschäftsjahr eingeleitete Akquisition hat im angebrochenen Jahr zum Ziel geführt: Seit Jahresbeginn ist die in diesem Segment erfolgreich tätige "Indumo AG" im aargauischen Buchs im Besitz der AEK Elektro AG.
Arnold AG expandiert weiter Mit einem Umsatz von 24,6 Mio. Franken (Vorjahr: 17,6 Mio.) hat sich das Geschäft bei der Arnold AG in Selzach ebenfalls sehr positiv entwickelt. Zwar stellte sich beim Freileitungsbau ein Rückgang der Aufträge ein. Diese Ausfälle konnte die Arnold AG durch verschiedene Grossaufträge für Kabelleitungen auf Hochspannungsebene wett machen. Den ebenfalls eingetretenen leichten Rückgang im Bereich Telekommunikation konnte Arnold AG durch zusätzliche Aktivitäten im Bereich Beleuchtung, Strassensignalisation und Leuchtreklamen ausgleichen. Die Selzacher Firma blickt schliesslich auf ein Geschäftsjahr im Zeichen einer bedeutenden Umschichtung und Erweiterung zurück. Per 1. Juli 2001 übernahm Arnold AG die komplette Mannschaft des Bereichs "Netzbau Zentral" von der BKW FMB Energie AG. Damit vergrösserte sich der Personalbestand um 45 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Nur zwei Monate nach dieser folgte die Übernahme der Firma "André Grichting & Fils" in Sion VS. Sie ergänzt das Know-how von Arnold im Bereich des Freileitungs- und Gittermastenbaus erheblich.

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